»Ixquick«: Suchmaschine ohne Speicherung der IP-Adresse

»ixquick« ist eine Meta-Suchmaschine, die es gestattet anonym im Internet zu surfen. Für Ihre Anonymität müssen Sie jedoch nicht auf Google, Yahoo oder Bing verzichten. Der Suchdienst fragt für Sie bei den etablierten Suchanbietern an und stellt das Resultat als eigene Ergebnisliste dar.

Als IP-Adresse taucht bei den herkömmlichen Suchmaschinen höchstens eine IP von »ixquick« auf, nicht aber Ihre. »Ixquick« selbst wiederum speichert Ihre IP nicht ab und führt auch kein »Tagebuch« über sie – legt also kein so genanntes »Logfile« mit Ihrer IP-Adresse an.

 

Mit »ixquick« kann man schon seit zwei Jahren anonym surfen. Seit Januar 2010 findet man unter dem jeweiligen »ixquick«-Suchergebnis jedoch auch noch einen kleinen unscheinbaren Link namens »Proxy«. »Proxy« heißt »Stellvertreter« und bedeutet, dass, wenn man hier drauf klickt, »ixquick« für einen surft. Das heißt, »ixquick« stellt einen Umweg bereit, über den man die betreffende Seite besuchen kann. Am besten testet man das mit einer Seite wie www.wieistmeineip.de, die einem die eigene IP-Adresse anzeigt:

Zuerst man sucht in »ixquick« nach »meine IP-Adresse«.

2. In der Ergebnisliste befindet sich an fünfter oder sechster Stelle www.wieistmeineip.de.
Nun kann man entweder den Hauptlink des Suchergebnisses anklicken oder darunter den
Link »Proxy« und sehen, welche IP-Adresse von der besuchten Seite jeweils angezeigt
wird.

3. Ergebnis: Klickt man auf »Proxy«, wird eine andere IP-Adresse angezeigt als bei dem Klick
auf den Hauptlink. Quod erat demonstrandum.

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